Beim Lastschriftverfahren der Wohngebäudeversicherung der GVO Versicherung muss der Versicherungsnehmer zum Fälligkeitszeitpunkt für ausreichende Kontodeckung sorgen. Scheitert der Einzug wiederholt, darf der Versicherer die Lastschriftvereinbarung kündigen – und Bankgebühren in Rechnung stellen.
1. Pflichten des Versicherungsnehmers
Ist zur Einziehung der Prämie das Lastschriftverfahren vereinbart worden, hat der Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Prämie für eine ausreichende Deckung des Kontos zu sorgen.
2. Änderung des Zahlungsweges
Hat es der Versicherungsnehmer zu vertreten, dass eine oder mehrere Prämien, trotz wiederholtem Einziehungsversuch, nicht eingezogen werden können, ist der Versicherer berechtigt, die Lastschriftvereinbarung in Textform (z. B. E-Mail, Telefax oder Brief) zu kündigen.
Der Versicherer hat in der Kündigung darauf hinzuweisen, dass der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, die ausstehende Prämie und zukünftige Prämien selbst zu übermitteln.
Durch die Banken erhobene Bearbeitungsgebühren für fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.
Was bedeutet das konkret?
Wer die Beiträge per Lastschrift zahlt, sollte darauf achten, dass zum Fälligkeitstermin genug Geld auf dem Konto ist. Klappt der Einzug wegen des Versicherungsnehmers auch bei erneutem Versuch nicht, kann der Versicherer die Lastschrift beenden und den Versicherungsnehmer bitten, künftig selbst zu überweisen. Gebühren der Bank für den fehlgeschlagenen Einzug können dabei weitergegeben werden.
Häufige Fragen
Worauf muss ich beim Lastschriftverfahren achten?
Ist das Lastschriftverfahren vereinbart, müssen Sie zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Prämie für eine ausreichende Deckung des Kontos sorgen.
Was passiert, wenn eine Prämie nicht eingezogen werden kann?
Haben Sie zu vertreten, dass eine oder mehrere Prämien trotz wiederholtem Einziehungsversuch nicht eingezogen werden können, ist der Versicherer berechtigt, die Lastschriftvereinbarung in Textform (z. B. E-Mail, Telefax oder Brief) zu kündigen.
Was gilt nach einer Kündigung der Lastschriftvereinbarung?
Der Versicherer weist in der Kündigung darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, die ausstehende Prämie und zukünftige Prämien selbst zu übermitteln.
Wer trägt die Bankgebühren bei einem fehlgeschlagenen Einzug?
Durch die Banken erhobene Bearbeitungsgebühren für fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.